Photovoltaik-Überschussstromnutzung - Wissenswertes - Warm- und Heizwassererzeugung mit Photovoltaikstrom
Warm- und Heizwassererzeugung mit Photovoltaikstrom
Gut dimensionierte PV-Anlagen decken in Wohnhäusern in den Sommermonaten - zusätzlich zum Strombedarf - den gesamten Warmwasserbedarf zu nahezu 100 % mit Solarstrom.
In Mitteleuropa kann die PV-Wärmeerzeugung in den Übergangszeiten Frühling und Herbst die Heiz- und Brauchwasser-Wärmeversorgung zusätzlich zu einem Heizgerät (z.B. Heizkessel oder Wärmepumpe) unterstützen.
In den Wintermonaten ist in Mitteleuropa an vielen Tagen zeitweilig ein PV-Überschuss vorhanden, der für die Unterstützung eines vorhandenen Heizgerätes (z.B. Heizkessel oder Wärmepumpe) verwendet werden kann.
Üblicherweise speisen gut ausgelegte PV-Anlagen einen großen Teil der erzeugten Solarstrommengen in das angeschlossene öffentliche Stromversorgungsnetz ein, da die Solarstomerzeugung oft höher ist als der Eigenverbrauch der angeschlossenen Stromverbraucher.
Diese Überschussstrommengen werden zunehmend von den Stromnetzbetreibern nur noch gering oder gar nicht vergütet.
Die Verwendung der Überschussstrommengen zur Wärmeerzeugung bringt oft höhere Ersparnis als die Erträge aus der Stromeinspeisung in das öffentliche Stromnetz.
